Obmann  Bernhard Tabernig,
 Obmann-Stv.  Friedrich Lercher
 Kassier  Martin Gantschnig
 Kassier-Stv.  Alexander Pedarnig
 Schriftführer  Franz Pedarnig
 Schriftführer-Stv.  Matthäus Gantschnig
 Rechnungsprüfer  Petra Brandstätter und
 Ehrenfried Grimm


Die Jagdgemeinschaft Schlaiten wurde 1985 gegründet. Seit 1987 ist die Jagdgemeinschaft Pächterin der Genossenschaftsjagd Schlaiten. Das Jagdgebiet hat ein Ausmaß von 2.593 ha und liegt zwischen dem Krassbach und dem Michlbach.  

Den heurigen Winter hat das Wild recht gut überstanden, sodass nicht, wie im vorigen Winter, mit viel Ausfällen bzw. Fallwild zu rechnen ist. In der nun einsetzenden Vegetationsperiode drängt insbesondere das Rehwild in die Felder und hier gilt es, dem Rehwild seine notwendige Ruhe zu sichern.

Immer wieder sind die freilaufenden Hunde ein Problem, die, wenn sie nicht richtig gehalten werden, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden die Felder und Wälder durchstreifen und dadurch das Wild oft extrem stören, oft auch hetzen und nicht selten reißen. Dies trifft oft während der Setzzeit, von Mitte Mai bis Mitte Juni zu, wenn die Geißen ihre Jungen bekommen, Geißen und Kitze werden dann leichte Beute für solche herumstreunende Hunde.

Deshalb ein Appell an alle Hundehalter: Bitte verwahrt eure Hunde so, dass sie nicht in Wald und Feld herumstreunen und eventuell auf Beutezug gehen können. Auch an die Bauern ergeht das Ersuchen, im Zuge der Heumahd eventuell verletzte oder verendete Kitze der Jagdgemeinschaft (Tabernig Bernhard) zu melden, da wir auch diese in der Abschussliste erfassen müssen.

Für das heurige Jagdjahr rechnen wir mit der Bewilligung von 3 Spielhahnen, für die auch Jagdgäste Interesse zeigen. Auerhahnen sind heuer keine frei.

Für das Schalenwild (Reh, Hirsch, Gams) liegt noch kein Abschussplan vor, dieser muss erst von der Jagdbehörde bewilligt werden.

Sorge bereitet der Jägerschaft die Beunruhigung durch „Schwammerlsucher" wenn sie in den frühen Morgenstunden die Wälder durchstreifen, ja man kann sagen - durchkämmen. Die Jägerschaft hat Verständnis, wenn während des Tages für den Eigenbedarf Pilze gesammelt werden, wenn aber diese Pilzesucherei (meist von Ausländern) profimäßig betrieben wird und dabei der Wald zum Teil flächendeckend durchkämmt wird, erzeugt das natürlich Ärger. Die gesetzliche Lage ist leider derart schwammig, sodass gegen diesen Raubbau scheinbar kein Kraut gewachsen ist.

Das Jagdgesetz verpflichtet den Jagdpächter (Jagdgemeinschaft), das Wild in Notzeiten zu füttern. Die Jagdgemeinschaft Schlaiten hat in den letzten Jahren ca. 12 Futterstellen (Heulager) errichtet, um diesem gesetzlichen Auftrag nachzukommen.