Gemeinde Schlaiten

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Generalsanierung Wölfeleweg - 620 lfm Hoferschließung

 

Der Gemeinderat beschließt, so wie bei allen bisherigen Hoferschließungen auch bei der Generalsanierung des Wölfeleweges die verbleibenden Kosten aus Gemeindemitteln zu übernehmen. Laut Gesetz wäre die Gemeinde verpflichtet, 50 % der Aufwendungen für die Erschließung zu tragen. Die restlichen Mittel wären von den Mitgliedern der Straßeninteressentschaft zu tragen. Da mit den Interessentschaftsmitgliedern jedoch vereinbart wurde, die Weganlage nach der Sanierung ins Öffentliche Gut zu übernehmen, wird die Gemeinde die gesamten Kosten nach Abzug von Förderungen und Bedarfszuweisungen übernehmen.

Das Amt der Tiroler Landesregierung - Agrar Lienz hat im März 2020 ein Generelles Projekt ausgearbeitet. Darin enthalten ist ein umfangreicher technischer Bericht mit Kostenschätzung, samt Katasterplan, Übersichtskarte, Grundbuchsauszüge und Verzeichnis der betroffenen Grundstücke. Rechtsträger für die gesamte Abwicklung ist die Straßeninteressentschaft "Wölfele" mit Obmann Gerhard Steiner als Hauptinteressent und Josefa Passler als weiteres Interessentschaftsmitglied. Am Wölfeleweg besteht derzeit nur ein Bringungsrecht zugunsten der Hofstelle vlg. Wölfele. Die Weganlage führt zum größten Teil über die Grundparzellen der Hofstelle vlg. Zenzer und zu einem kleinen Teil über eine Grundparzelle der Hofstelle vlg. Rösch.  Für die geplante Wegsanierung war daher die Bildung einer öffentlich-rechtlichen Straßeninteressentschaft notwendig. Dieses Verfahren fiel genau in die erste Phase der Coronapandemie und war zum Zeitpunkt des 1. Lockdown eine starke Herausforderung. Neben der Vertragserrichtung, Ausarbeitung von Satzungen usw. waren auch für verschiedene wasserrechtliche, naturschutzrechtliche und forstrechtliche Verfahren, sowie Grundabtretungsverhandlungen Zusammenkünfte, Lokalaugenscheine und Sitzungen entsprechend den COVID-19-Bestimmungen abzuhandeln.

Die Partie von der Agrar Lienz begann am 15. Juli 2020 mit den Sanierungsarbeiten am Wölfeleweg. Die Firma Erdbewegung Wibmer hat einen Bagger, einen 3-Achs-LKW und eine Walze für diese Baustelle abgestellt.

Ab 20. Juli war auch die Gemeinde mit Bagger und Mann mit von der Partie. Je nach Bedarf wurde auch der Traktor der Gemeinde für kleinere Transportaufträge angefordert.

Der Trassenverlauf blieb unverändert, es wurde lediglich die Gefällesituation leicht angepasst, sodass auf einigen Stellen die Längsneigung leicht reduziert werden konnte. Über weite Strecken erfolgte der Einbau von bergseitigen Längsdrainagen. An 6 Stellen wurden Ausweichen und bei der Hofstelle ein Wendeplatz errichtet. Der Fahrbahnaufbau besteht aus einer 60 cm starken Tragschicht (Frostkoffer) - großteils mit Einbau einer Vlieslage. Die Asphaltdecke weist eine Stärke von 8 cm auf (AC 16 / 200 kg/m2). Nur an einigen exponierten Stellen war die Errichtung von Stützmauern erforderlich. Die Böschungen konnten über weite Strecken mit Geogitter (bewehrte Erde) statisch gesichert werden. Dies war auch mit ein Grund, dass die ursprünglich geschätzten Gesamtbaukosten von € 490.000,00 voraussichtlich um mehr als 25 % reduziert werden können. Die finanzielle Abwicklung übernahm die Kassenverwaltung der Gemeinde Schlaiten, jedoch getrennt von der Gemeindebuchhaltung über ein eigenes Konto - sämtliche Ausgaben und auch Einnahmen (Förderungen und Bedarfszuweisungen).   

Impressionen - Sanierung Wölfeleweg

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