Viehzählung - Entwicklung in den letzten 50 Jahren:

 Jahre 1951  1961  1971  1981  1991  1995 
 Pferde  42 28 15  16  10 
 Rinder  342 378 334  366  371  362 
 Schweine  105 137 105  63  34  44 
 Schafe  237 150  291  367  317  243 
 Ziegen  38  11  19  26  29 
 Hühner  414 587  391  256  133  153 


1951 betrug die Ackerfläche noch 66 ha. Heute gelten nur mehr 4 ha als Ackerfläche, 220 ha gelten als Wiese, 30 ha als Weide, 1.680 ha als Almen und Bergmähder, 1.340 ha als Wald und 398 ha als unproduktiv (Odland, Wege, Gewässer, Gebäudeflächen u. ä.).
Im 19. Jahrhundert hat die Gemeinde Schlaiten die sogenannte Umball-Alpe in Prägraten mit einem Ausmaß von ca. 1.000 ha erworben und diese befindet sich nun im Eigentum der Schlaitener Bauern (Agrargemeinschaft). Von den 25 viehhaltenden Betrieben sind 10 Vollerwerbsbauern und 15 Nebenerwerbs- bzw. Zuerwerbsbauern.

Die Kulturflächen weisen mittlere und steilere, bis sehr steile Hanglagen auf.
Die teilweise sauren Böden eignen sich weniger für Ackerbau. Vorwiegend wird Viehzucht und Milchwirtschaft betrieben. Das Klima ist eher rauh, da die kalten Nordwinde (Tauernwind) vorwiegend den Wettercharakter bestimmen.
In der Anlage der Bauernhöfe ist die Zweiteilung in Wohn- und Wirtschaftsgebäude vorherrschend. Die Bauweise der alten Bauernhäuser zeigt starke Unterschiede.

Manche Häuser sind ganz aus Holz, andere nur aus Stein, schließlich gibt es solche aus Stein und Holz. Die in den letzten 40 Jahren errichteten Siedlungshäuser, die die Anzahl der Bauernhäuser inzwischen weit übersteigt, wurden durchwegs mit modernen Baumitteln (Ziegeln) errichtet. Zwei Reihenhausanlagen mit je 5 Häusern weisen auf die Knappheit des Baulandes hin.