Die Firma ImWind, prüft derzeit im Bereich des Göriacher Waldes, das Potenzial für die Nutzung von Windenergie. Nach dem aktuellen Erhebungsstand wird die Errichtung eines Windparks mit acht Windkraftanlagen als technisch möglich eingeschätzt.
Das Projektgebiet liegt zwischen 1480 und 1880 Metern Seehöhe westlich von Göriach und wurde im Rahmen einer Potenzialanalyse von Expertinnen und Experten untersucht und dabei als geeigneter Standort bewertet.
Der Abstand vom Gemeindeamt Schlaiten zum nächstgelegenen Windrad beträgt über 3,0 km. Das nächstgelegene Wohnobjekt im Gemeindegebiet von Schlaiten ist über 1,1 km vom Windpark entfernt. Bei der Planung des Windparks legen wir als Gemeinde und auch die Firma ImWind als Projektbetreiber größten Wert auf eine transparente Kommunikation und einen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Wir haben bereits einige Infoveranstaltungen hinter uns. Für die Jägerschaft und die Bauernschaft wurde ein eigener Infotermin angeboten. Ebenso wurde der Jungbauernschaft-Landjugend Schlaiten die Möglichkeit geboten, sich über das geplante Windkraft-Projekt zu informieren und sich dazu zu äußern.
Am 1. Juli 2026 fand ein allgemeiner Infotag zum geplanten Windpark im Gemeindesaal Schlaiten statt, zu dem auch die Bevölkerung der beiden Nachbargemeinden Ainet und St. Johann i. W. eingeladen wurden.
Wir haben mit dieser Inforeihe erst einen kleinen Teil der Bevölkerung erreicht. Hier liegt noch viel Arbeit vor uns. Ein Teil der Bürger und Bürgerinnen hat sich zu diesem Thema schon eine Meinung gebildet und verzichtet deshalb auf weitere Informationen und zahlreiche BürgerInnen sind eventuell stille Befürworter der Windkraft.
So leicht werden wir es uns aber nicht machen. Wir wollen unsere Informationen zu diesem Thema hinaus an den Mann, bzw. an die Frau bringen. Auf der Homepage der Gemeinde Schlaiten werden wir in den nächsten Monaten nicht nur das Projekt vorstellen. Wir werden auch viel Informationen zusammentragen und hier vorstellen, die für die Entscheidungen wichtig sind. Wir versuchen auf seriöse Weise Ängste zu nehmen, ehrliche Fakten aufzuzeigen und auch auf unseriöse Argumente zu reagieren und Fakes zu entzaubern.
Und wenn wir gerade über die Ehrlichkeit reden: Ein solches Projekt bringt vor allem in der Bauphase eine große Belastung für die unmittelbaren Anrainer an den Zubringerstraßen und Wegen. In den Monaten der Umsetzung fahren nicht nur die Schwerfahrzeuge mit den überdimensionalen Bauteilen durch unser Dorf, die wahrscheinlich auch jede Menge Schaulustige anlocken. Bevor ein Windrad steht, muss eine Stellfläche von ca. 2000 m2 befestigt (geschottert) werden und das Fundament mit ca. 23 Meter Durchmesser betoniert werden. Das bedeutet natürlich eine Unmenge an LKW-Fahrten - ähnlich der Situation nach den Schadholzereginissen der vergangenen Jahre. Jedoch ist diesmal der Projektbetreiber und nicht die Gemeinde dafür verantwortlich, dass die Straßen und Wege vor Baubeginn und auch nach Abschluss der Arbeiten in einem tadellosen Bauzustand sind. Während der Dauer des Betriebes ist der Projektbetreiber natürlich auch hinsichtlich der Waldweg-Instandhaltung in die Pflicht zu nehmen.
Der Mehrwert für Grundeigentümer, Gemeinde und Bevölkerung sollte diese Nachteile aber aufwiegen:
Daten und Fakten