Gemeinde Schlaiten

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Generalsanierung Wölfeleweg

Zeitgemäße Hofzufahrt "Wölfele-Talmöser"

Die Generalsanierung vom Wölfeleweg konnte endlich nach einigen Jahren Vorlaufzeit in Angriff genommen werden. Die Hofzufahrt zum Wölfele wurde 1965 errichtet und 1985 asphaltiert.

Die Weganlage weist eine Länge von rd. 600 lfm auf und erschließt neben der Hofstelle "Wölfele-Talmöser" auch das angrenzende land- und forstwirtschaftlich genutzte Areal.

 

2 Retentionsanlagen DN 2500 mm drosseln das Oberflächenwasser vor der Einleitung in das natürliche Zubringergerinne

Der Gemeinderat beschließt, so wie bei allen bisherigen Hoferschließungen auch bei der Generalsanierung des Wölfeleweges die verbleibenden Kosten aus Gemeindemitteln zu übernehmen.

Laut Gesetz wäre die Gemeinde verpflichtet, 50 % der Aufwendungen für die Erschließung zu tragen. Die restlichen Mittel wären von den Mitgliedern der Straßeninteressentschaft zu tragen. Da mit den Interessentschaftsmitgliedern jedoch vereinbart wurde, die Weganlage nach der Sanierung ins Öffentliche Gut zu übernehmen, wird die Gemeinde die gesamten Kosten nach Abzug von Förderungen und Bedarfszuweisungen übernehmen.

Generelles Projekt - Projektausarbeitung durch Agrar Lienz

Das Amt der Tiroler Landesregierung - Agrar Lienz hat im März 2020 ein Generelles Projekt ausgearbeitet. Darin enthalten ist ein umfangreicher technischer Bericht mit Kostenschätzung, samt Katasterplan, Übersichtskarte, Grundbuchsauszüge und Verzeichnis der betroffenen Grundstücke.

 

Abwicklung über Straßeninteressentschaft "Wölfele"

Am Wölfeleweg besteht derzeit nur ein Bringungsrecht zugunsten der Hofstelle vlg. Wölfele. Die Weganlage führt zum größten Teil über die Grundparzellen der Hofstelle vlg. Zenzer und zu einem kleinen Teil über eine Grundparzelle der Hofstelle vlg. Rösch. Für die geplante Wegsanierung war daher die Bildung einer öffentlich-rechtlichen Straßeninteressentschaft notwendig. Als Hauptinteressent der Weganlage hält Gerhard Steiner 90 Beitragsprozente und Josefa Passler 10 Beitragsprozente. 

 

pdfWölfeleweg Katasterplan

 

  • Technische Details - Straßenbaukörper

    Gesamtprojektslänge: 610 lfm

    Bemessungsfahrzeug: 2 bis 3-Achs-LKW, größte Fahrzeuglänge 10,00 m, Wendekreisradius 9,00 m;

    Regelquerschnitt: Asphaltbreite 3,50 m, Bankett talseitig 0,70 m = Kronenbreite 4,20 m;

    Regelquerneigung: 3 % zur Bergseite, bei Längsneigung < 6 % - 2 bis 3 % zur Talseite

    Längsneigungen: 3,5 % bis max. 14,0 %

    Wendeplatz: vor dem Wohnhaus

    Insgesamt 5 Ausweichen für PKW und LKW

    Aufbau: 60 cm ungebundene Tragschicht (Frostkoffer) wo erforderlich mit Vlieslage bzw. Geogitter, Feinplanie und 8 cm Asphalt AC 16 (=200 kg/m2)

  • Böschungen-Mauern-Bankette

    Böschungen:
    den statischen Erfordernissen entsprechend, wo erforderlich mit Einbau von Geogittern (bewehrter Erde); dem Gelände angepasst und begrünt

    Mauern:
    nur dort ausgeführt, wo Böschungen sonst nicht standfest hergestellt werden können

    Bankette:
    Schotterung wie Fahrbahn, Oberfläche humusiert und begrünt

  • Oberflächenwasser-Drainagen-Gerinnequerungen

    Gerinnequerungen:
    bei hm 0,15 - DM 800 mm - lt. Vorgabe WLV und beihm 3,85 - DM 600 mm

    Oberflächenwasserableitung:
    einseitige Querneigung zur bergseitigen Asphaltwulst/mulde mittels Straßeneinlaufschächte - Abstand ca. 30 m
    wenn Längsneidung < 6 % - einseitige Querneigung zur Talseite

    Drainagen:
    Querdrainagen alle 30 lfm im Unterbau
    Längsdrainagen auf der gesamten Straßenlänge

Generalsanierung Wölfeleweg - die ersten 100 Meter

Unmittelbar auf den ersten Metern vom Wölfeleweg waren auf parallele Leitungen zu achten: Erdkabel der TINETZ und Erdkabel der Post/Telekom.

Die Versorgung mit Glasfaser (LWL) erfolgte über ein Leerrohr der TINETZ. Über diese Leitung wird künftig nicht nur die Hofstelle vlg. Wölfele versorgt, sondern auch die Objekte Gonzach HNr. 51, 52, 53, sowie der Hochbehälter der Wasserversorgungsanlage der Gemeinde.

An dieser Baustelle fällt kaum Überschussmaterial an. Sämtliches Aushubmaterial kann großteils als Böschungsaufbau entlang der Weganlage verwendet werden. 

Die Randabschicherung erfolgt generell durch Leitpflöcke mit Rückstrahlern am talseitigen Bankettrand - ca. alle 33 m. An gefährlichen Stellen werden Stahlleitschienen montiert.

Eine naturschutzrechtliche Bewilligung war für das Entfernen eines Gehölzstreifens im Ausmaß von 60 m2 notwendig.

Für die Ableitung der Oberflächenwässer in das Gonzachbachl, bzw. die Zubringergerinne war eine wasser- und naturschutzrechtliche Bewilligung erforderlich. Der Einbau von 2 Retentionsanlagen mit einem Durchmessen von 2500 mm und einer Speicherfüllhöhe von 1,05 m bzw. 1,20 m wurde vorgeschrieben. In den Retentionsschächten befindet sich jeweils eine Abflussdrossel, sowie ein Notüberlauf.  

 

Baufortschritt 

Die Partie von der Agrar Lienz begann am 15. Juli 2020 mit den Sanierungsarbeiten am Wölfeleweg. Die Firma Erdbewegung Wibmer hat einen Bagger, einen 3-Achs-LKW und eine Walze für diese Baustelle abgestellt.

Ab 20. Juli war auch die Gemeinde mit Bagger und Mann mit von der Partie. Je nach Bedarf wurde auch der Traktor der Gemeinde für kleinere Transportaufträge angefordert.

Generalsanierung Wölfeleweg

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